Thüringen. Das grüne Herz. Und was darin schlägt.
Deutschland hat eine Mitte. Geografisch liegt sie irgendwo in Thüringen — je nach Berechnungsmethode nördlich von Erfurt, östlich von Gotha, westlich von Jena. Genau kann man das nicht sagen. Aber dass Thüringen das Herz Deutschlands ist — kulturell, historisch, geistig — das lässt sich belegen. Satz für Satz.
Goethe lebte hier. Schiller lebte hier. Luther versteckte sich hier. Bach wurde hier geboren. Das Bauhaus wurde hier gegründet. Die Reformation begann mit einer Bibelübersetzung, die hier, auf einer Burg, in elf Wochen entstand. Das ist keine Häufung von Zufällen. Das ist ein Ort, der etwas mit Menschen macht.
Was genau — das versucht diese Seite zu erklären. Ohne Versprechen, dass es gelingt.
Klein. Selbstbewusst. Waldig.
2,1 Millionen Einwohner. 16.000 Quadratkilometer. Mehr Wald als in den meisten deutschen Bundesländern — über 32 Prozent der Fläche. Das Thüringer Becken in der Mitte ist fruchtbar und offen. Der Thüringer Wald im Südwesten ist dicht, hügelig, manchmal dunkel. Das Kyffhäusergebirge im Norden ist klein und trotzdem legendär. Der Rennsteig — der Kamm des Thüringer Waldes — war Jahrhunderte lang die Grenze zwischen Franken und Thüringen, zwischen Norden und Süden, zwischen verschiedenen Dialekten und Rechtssystemen.
Thüringen war nie ein einheitliches Land. Es war immer viele. Dutzende kleiner Fürstentümer, Herzogtümer, Grafschaften — die thüringische Kleinstaaterei war berühmter als die anderer Regionen und erklärt bis heute manches: die vielen kleinen Residenzstädte, die kulturelle Dichte, die Konkurrenz benachbarter Höfe, die einander mit Dichtern, Musikern und Bauwerken zu übertrumpfen versuchten. Weimar gegen Gotha. Eisenach gegen Coburg. Jena gegen alle.
Erfurt — die Hauptstadt, die man unterschätzt
Erfurt ist eine der schönsten mittelalterlichen Städte Deutschlands. Das klingt wie Eigenwerbung. Es ist Tatsache.
Der Domplatz — der größte mittelalterliche Platz Deutschlands — liegt zwischen zwei Kirchen, die Seite an Seite auf einem künstlichen Hügel stehen: dem Dom St. Marien und der Severikirche. Beide gotisch. Beide imposant. Beide so nah beieinander, dass man auf dem Platz darunter steht und den Kopf heben muss, um beide gleichzeitig zu sehen. Im Sommer findet hier das Erfurter Domstufenfestival statt — Oper auf einer Freilichtbühne mit 1.600 Stufen als Sitztribüne. Die Kulisse ist Theater genug.
Die Krämerbrücke ist die längste bewohnte Brücke Europas — 120 Meter, 32 Fachwerkhäuser, seit dem Mittelalter kontinuierlich besiedelt. Heute: Galerien, Kunsthandwerk, Cafés, Buchläden. Man geht über eine Brücke und ist gleichzeitig in einer Straße und einem Haus und einer anderen Zeit. Das funktioniert.
Martin Luther studierte in Erfurt — an der Universität, die 1392 gegründet wurde und damit eine der ältesten Deutschlands ist. Hier trat er dem Augustinerorden bei, hier bereitete er sich auf das Priestertum vor, hier begann sein Weg, der in Wittenberg berühmt wurde und die Welt veränderte. Das Augustinerkloster, in dem Luther lebte, ist erhalten und besuchbar. Es ist stiller als man erwartet. Das ist gut.
Erfurt hat außerdem einen jüdischen Stadtkern, der UNESCO-Welterbe ist — seit 2023. Die Alte Synagoge, erbaut um 1100 und damit eine der ältesten erhaltenen Synagogen Europas, der Mikwe, das rituelle Tauchbad, und der mittelalterliche Schatz — hunderte Goldmünzen und Silberschmuck, vergraben beim Pogrom von 1349, nie abgeholt, 1998 bei Bauarbeiten gefunden. Der Schatz liegt heute im Museum. Die Geschichte dahinter ist keine, die man schnell vergisst.
Weimar — die kleinste Weltstadt der Welt
Weimar hat 65.000 Einwohner. Und mehr Weltgeschichte pro Quadratmeter als die meisten Großstädte.
Hier lebte Goethe — 57 Jahre lang, von 1775 bis zu seinem Tod 1832. Das Goethe-Wohnhaus am Frauenplan ist so erhalten, wie er es hinterließ. Die Bibliothek, das Arbeitszimmer, das Schlafzimmer, in dem er starb. Man geht durch Räume, in denen Faust entstand, Wilhelm Meister, die Farbenlehre, Tausende Briefe. Es ist kein Museum, das erklärt — es ist ein Ort, der zeigt.
Schiller lebte in Weimar — kürzer als Goethe, aber intensiv. Die Freundschaft zwischen beiden, die zehn Jahre dauerte und Weltliteratur produzierte, begann mit einem Briefwechsel und wurde in Weimar persönlich. Schillers Wohnhaus ist zwei Minuten vom Goethehaus entfernt. Die Entfernung ist symbolisch.
Franz Liszt lebte hier. Herder lebte hier. Wieland lebte hier. Der junge Nietzsche besuchte hier die Generalin von Meiningen. Die Weimarer Klassik — das literarische und ästhetische Programm, das Deutschland im späten 18. Jahrhundert prägte — entstand in dieser kleinen Stadt an der Ilm. Und als wäre das nicht genug, wurde hier 1919 das Bauhaus gegründet — von Walter Gropius, in einem ehemaligen Kunstgewerbeschulgebäude, mit dem Anspruch, Kunst und Handwerk zu versöhnen. Das Bauhaus veränderte Design, Architektur und Alltagsgestaltung weltweit. Es begann in Weimar.
Und dann noch die Weimarer Republik. Deutschlands erste Demokratie, 1919 in Weimar ausgerufen — nicht in Berlin, weil Berlin zu unruhig war — und 1933 gescheitert. Der Name Weimarer Republik ist Weltgeschichte geworden. Die Stadt trägt ihn mit der Ambivalenz, die ein Ort trägt, der für das Schönste und das Tragischste gleichzeitig steht.
Buchenwald liegt vier Kilometer vom Stadtrand entfernt. Das Konzentrationslager, in dem über 56.000 Menschen starben — auf einem Hügel, von dem aus man Weimar sehen konnte, und von dem aus Weimar das Lager sehen hätte können. Diese Nähe ist das Unbehaglichste an Weimar. Und das Notwendigste. Die Gedenkstätte ist offen, kostenlos zugänglich, und gehört zu jedem Weimar-Besuch — als Pflicht, nicht als Option.
Weimar hat mehr UNESCO-Welterbestätten als manches Land. Goethe- und Schillerhaus, Bauhaus-Gebäude, Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek, Park an der Ilm, Schloss Tiefurt — alle in einer Stadt, in der man in 20 Minuten von einem Ende zum anderen läuft.
Die Wartburg — wo Luther die Bibel schrieb
Auf einem Felsen über Eisenach steht eine Burg. Sie ist 1000 Jahre alt. Sie ist UNESCO-Welterbe. Und sie ist der Ort, an dem in elf Wochen ein Buch entstand, das die deutsche Sprache veränderte.
Martin Luther, geächtet vom Kaiser und vom Papst nach dem Wormser Reichstag 1521, wurde vom sächsischen Kurfürsten Friedrich dem Weisen auf die Wartburg gebracht — zur Sicherheit, ohne sein Wissen, vermutlich gegen seinen Willen. Unter dem Namen Junker Jörg übersetzte er das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche — in einer Sprache, die klar war, die alle verstanden, die ein Deutsch schuf, das über Dialekte und Regionen hinausging.
Luthers Schreibstube ist erhalten. Die Tintenfasslegende — Luther soll einen Tintenfleck geworfen haben, um den Teufel zu vertreiben — ist wohl Mythos. Die Wirkung der Übersetzung ist es nicht. Wer Luther versteht, versteht Weimar, versteht Wittenberg, versteht die Reformation — und muss irgendwann auf die Wartburg.
Die Burg selbst ist außerdem das Gebäude, in dem die heilige Elisabeth von Thüringen lebte — die Landgräfin, die im 13. Jahrhundert für ihre Armenfürsorge berühmt wurde, 1231 starb und 1235 heiliggesprochen wurde. Die Wartburg ist also ein Ort, der zwei der bedeutendsten Figuren des deutschen Mittelalters und der frühen Neuzeit beherbergte. In einem einzigen Gebäude.
Wagner komponierte hier Tannhäuser — er besuchte die Wartburg und ließ sich von der Geschichte der mittelhochdeutschen Sänger inspirieren, die hier im 13. Jahrhundert einen legendären Wettkampf ausgetragen haben sollen. Eisenach selbst ist die Geburtsstadt Bachs — Johann Sebastian Bach wurde 1685 hier geboren, in einem Haus, das heute Museum ist. Die Bachhaus-Ausstellung in Eisenach ist eine der besten Musikausstellungen Deutschlands.
Jena — die Stadtder Zeiss, der Schiller und der Studierenden
Jena ist eine Universitätsstadt — das merkt man. Rund 30.000 Studierende in einer Stadt mit 110.000 Einwohnern. Das Verhältnis sieht man: junge Gesichter, viele Fahrräder, günstiges Essen, eine lebendige Kneipenszene in der Innenstadt.
Schiller lebte in Jena und lehrte hier Geschichte — als Honorarprofessor, ohne Gehalt zunächst, mit Goethe als Förderer und einer Energie, die seine kränkliche Konstitution lügen straft. In Jena schrieb er die Wallenstein-Trilogie. In Jena begann die Freundschaft mit Goethe, die Weimar prägte.
Carl Zeiss gründete hier 1846 seine optische Werkstatt — und in Zusammenarbeit mit Ernst Abbe und Otto Schott entstanden Mikroskope und optische Geräte, die die Wissenschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts prägten. Das Zeiss-Planetarium, 1926 eröffnet, ist das älteste noch betriebene Planetarium der Welt. Es läuft noch. Jede Woche. Mit echten Sternprojektionen und gelegentlich Pink-Floyd-Musik auf der Tonspur.
Jena liegt im Saaletal — einem tiefen Tal, das die Stadt von allen Seiten mit Weinbergen und Felsklippen umgibt. Die Jenaer Stadtberge, zu Fuß erreichbar, geben den Blick über eine Stadt frei, die dichter und lebendiger ist als ihr Ruf.
Gotha — die Stadt der Almanache und der Weltkarten
Gotha ist eine der unterschätztesten Städte Thüringens. Das Friedenstein-Schloss, 1643 bis 1654 erbaut, ist eines der am besten erhaltenen Frühbarockschlösser Deutschlands — mit dem ältesten erhaltenen Barocktheater Deutschlands im Innern, der größten Forschungsbibliothek Thüringens und einem Kunstkabinett, das Werke von Cranach bis Rembrandt enthält.
Der Gothaer Almanach — das Gotha, wie man es kannte — war Jahrhunderte lang das Adelsverzeichnis Europas. Jede Königsfamilie, jedes Fürstengeschlecht, jede bedeutende Adelsfamilie stand darin. Wer ins Gotha aufgenommen wurde, war anerkannt. Wer nicht drin stand, existierte dynastisch nicht. Das klingt nach Vergangenheit — und ist es. Aber es erklärt, warum Gotha in der europäischen Adelsgeschichte eine Bedeutung hatte, die weit über seine Größe hinausging.
Die Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha saßen auf Thürings Herrschaftsthron — und ihre Nachkommen sitzen noch auf Thronen, auf anderen. Königin Victoria von England war eine Sachsen-Coburg-Gothaerin. Das Haus Windsor hieß bis 1917 Sachsen-Coburg und Gotha — im Ersten Weltkrieg wurde der Name aus naheliegenden Gründen geändert. Das britische Königshaus ist also thüringischer Herkunft. Das ist eine Fußnote, die man in Gotha mit mehr Vergnügen erzählt als in London.
Der Thüringer Wald — Rennsteig, Bratwurst, Stille
Der Thüringer Wald ist kein spektakuläres Gebirge. Er hat keine Dreitausender, keine Gletscher, keine Dramatik. Was er hat, ist Dichte — dichter Wald, dichte Geschichte, eine dichte Wanderwegkultur, die auf dem Rennsteig kulminiert.
Der Rennsteig, ein Kammweg über 170 Kilometer, ist der bekannteste Wanderweg Thüringens. Er folgt dem Kamm des Thüringer Waldes von Hörschel an der Werra bis nach Blankenstein an der Saale — und er war Jahrhunderte lang die politische und kulturelle Grenze zwischen verschiedenen Territorien. Heute ist er Wanderweg. Gut markiert, gut ausgebaut, gut begangen. Im Winter Skilanglauf. Im Sommer Wanderer mit Stöcken und Thermoskannen.
Die Thüringer Rostbratwurst ist das kulinarische Wahrzeichen des Bundeslandes — und das ist kein kleiner Anspruch. Eine Bratwurst, die aus Schweinefleisch hergestellt wird, gewürzt mit Majoran und Kümmel, auf dem Rost gegrillt — nicht in der Pfanne, nicht in Wasser, auf dem Rost — und mit Senf gegessen, nicht Ketchup. Das ist keine Empfehlung. Das ist Gesetz. Der Thüringer Rostbratwurst wurde 2014 eine geschützte geografische Angabe zuerkannt. Man darf sie nur Thüringer nennen, wenn sie in Thüringen hergestellt wurde. Das ist Deutschland auf seine produktivste Art.
Oberhof ist das Wintersportzentrum Thüringens — Biathlon-Weltcup, Rodeln, Skeleton. Der Rennsteig-Weg geht durch das Dorf, das sich im Winter mit internationalen Athleten füllt und im Sommer so ruhig ist, dass man vergisst, es gesucht zu haben.
Kyffhäuser — der Kaiser schläft noch
Das Kyffhäusergebirge ist kein echtes Gebirge. Es ist ein Hügelzug im Norden Thüringens, 473 Meter hoch, unbewohnt, bekannt wegen einer Legende.
Auf dem Kyffhäuser schläft Kaiser Friedrich Barbarossa — der Sage nach. Er schläft in einer Höhle unter dem Berg, der Bart wächst um den Steintisch herum, und eines Tages, wenn Deutschland ihn braucht, wird er erwachen und zurückkehren. Das ist die Kyffhäuserlegende, eine der bekanntesten deutschen Kaisersagen. Barbarossa ist seit 1190 tot — ertrunken beim Kreuzzug in einem anatolischen Fluss. Aber in der Sage lebt er.
Das Kyffhäuserdenkmal, 1896 eingeweiht, zeigt Barbarossa schlafend im Sockel und Kaiser Wilhelm I. hoch zu Ross darüber — eine Verbindung zweier Kaiserbilder, die im wilhelminischen Deutschland politisch aufgeladen war und heute historisch interessant ist. Das Denkmal ist groß, schwer, und von einer Überzeugungskraft, die seine Zeit gut charakterisiert.
Wirtschaft — nach der Deindustrialisierung
Thüringen hat die Nachwende-Deindustrialisierung erlebt wie alle ostdeutschen Bundesländer — und hat sich auf seine Weise erholt.
Die Carl-Zeiss-Gruppe in Jena ist heute einer der bedeutendsten Optik- und Optoelektronikkonzerne weltweit. Was 1846 als handwerkliche Werkstatt begann, ist heute Weltmarktführer in Mikroskopiertechnik, Brillengläsern und Halbleiterfertigungsoptik. Ohne Zeiss-Optik gibt es keine modernen Chipfabriken — TSMC, Samsung, Intel nutzen Lithografiemaschinen mit Zeiss-Linsen. Das ist Thüringen. In Jena.
Die Solar-Industrie hat in Thüringen einen Schwerpunkt — Erfurt, Jena, Gera. Der Solarstandort Thüringen hat den Strukturwandel aktiv begleitet. Die Automobilindustrie hat Zulieferer in Eisenach, Sömmerda und Gotha angesiedelt. Die Medizintechnik wächst. Thüringen ist wirtschaftlich gesünder als sein Image — was für viele ostdeutsche Bundesländer gilt.
Die Landesschulden sind real, die Infrastruktur braucht Investitionen, die Bevölkerung schrumpft. Das sind Tatsachen. Aber Erfurt wächst, Jena wächst, Weimar stabilisiert sich. Das sind auch Tatsachen.
Häufige Fragen über Thüringen
Wie viele Einwohner hat Thüringen?
Rund 2,1 Millionen — mit weiter rückläufiger Tendenz, obwohl die großen Städte wachsen. Thüringen verliert vor allem in ländlichen Räumen Bevölkerung an die Zentren — ein Muster, das in ganz Ostdeutschland beobachtbar ist.
Was ist die Hauptstadt von Thüringen?
Erfurt, mit rund 215.000 Einwohnern die größte Stadt des Bundeslandes. Erfurt war nicht immer Landeshauptstadt — in der DDR war das Verwaltungszentrum zwischen den Bezirksstädten Erfurt, Gera und Suhl aufgeteilt. 1990 wurde Erfurt wieder Hauptstadt.
Was ist das Besondere an Weimar?
Weimar ist mit 65.000 Einwohnern eine der kulturell bedeutsamsten kleinen Städte Deutschlands — mit Goethe, Schiller, Bauhaus und der Weimarer Republik als historischen Ankerpunkten. Die UNESCO hat sechs Kulturerbestätten in Weimar anerkannt. In kaum einer anderen Stadt dieser Größe sind Weltkultur und Alltagsleben so dicht beieinander.
Was ist der Rennsteig?
Ein 170 Kilometer langer Kammweg über den Thüringer Wald — einer der bekanntesten deutschen Weitwanderwege und historisch eine der bedeutendsten innerdeutschen Grenzen. Heute Wander- und Skilanglaufweg, ganzjährig begehbar, gut markiert.
Hat Thüringen UNESCO-Welterbestätten?
Mehrere. Die Wartburg in Eisenach seit 1999. Die Klassische Weimar — Goethe- und Schillerhaus, Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek, Park an der Ilm, Schloss und Park Tiefurt — seit 1998. Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau seit 1996. Das jüdische mittelalterliche Erbe in Erfurt seit 2023.
Was ist die Thüringer Küche?
Thüringer Rostbratwurst ist das Bekannteste — grob, gewürzt, vom Rost, mit Senf. Dazu Thüringer Klöße aus rohen Kartoffeln — schwerer, fester und sättigender als Klöße anderswo. Sauerbraten, Zwiebelfleisch, Rotkohl. Und der Thüringer Rostbrätel — mariniertes Schweinekammstück vom Rost, das außerhalb Thüringens kaum jemand kennt und das man vermisst, wenn man es einmal gegessen hat.
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